04.04.23

Depression Kinderwunsch Ouiiou

Medikamente gegen Depression bei Kinderwunsch

Depression ist eine ernsthafte psychische Erkrankung, die sich auf viele Aspekte des Lebens auswirken kann, einschließlich des Kinderwunschs. Für Frauen, die unter Depressionen leiden und einen Kinderwunsch haben, ist eine sorgfältige Planung und Überwachung besonders wichtig.

Ursachen für eine Depression

Die Ursachen für eine Depression können u. a. in einer Veranlagung, einem Ungleichgewicht von Neurotransmittern im Gehirn sowie psychologischen und persönlichen Faktoren liegen. Depressionen können in jedem Alter und in verschiedenen Lebenssituationen auftreten. Insbesondere kann es auch bei länger unerfülltem Kinderwunsch zu Depressionen kommen.

 

 

Medikamentöse Behandlung einer Depression bei Kinderwunsch

Eine Depression wird überwiegend im Rahmen einer Psychotherapie und medikamentös behandelt. Die Behandlung einer Depression kann in der Regel auch bei Kinderwunsch mit Medikamenten begonnen oder fortgesetzt werden. Für die Behandlung einer Depression werden verschiedene Medikamente bzw. Wirkstoffe eingesetzt, bei denen sich die Frage nach der Verträglichkeit bei Kinderwunsch stellt:

  • Monoaminoxidase-Hemmer wie z. B. Moclobemid (Aurorix)
  • Noradrenerge und spezifisch serotonerge Antidepressiva (NaSSA) wie z. B. Mirtazapin (Remergil SolTab)
  • Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) wie z. B. Citalopram (Cipramil, Citalon), Escitalopram (Cipralex, Escitalopram), Paroxetin (Seroxat), Sertralin (Zoloft)
  • Selektive Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI) wie z. B. Duloxetin (Cymbalta, Yentreve, Duloxalta), Venlafaxin (Trevilor), Milnacipran (Milnaneurax)
  • Trizyklische Antidepressiva (TCA) wie z. B. Amitriptylin (Saroten, Syneudon), Clomipramin (Anafranil), Doxepin (Aponal, Mareen)
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  • Pflanzliche Medikamente wie z. B. Johanniskraut (Jarsin, Nervoregin, Neuroplant)

Bei Begleitsymptomen wie Schlafstörungen, starker Angst oder Nervosität können weitere Medikamente wie z. B. Tranquillanzien, Anxiolytika sowie Medikamente gegen Schlafstörungen zum Einsatz kommen.

  • Benzodiazepin-Derivate wie z. B. Aprazolam (Tafil), Chlordiazepoxid (Librium), Lorazepam (Tavor), Oxazepam (Adumbran, Praxiten), Prazepam (Demetrin), Flurazepam (Dalmadorm, Staurodorm), Lormetazepam (Loredam), Midazolam (Dormicum), Temazepam (Remestan), Triazolam (Halcion), Brotizolam (Lendormin), Nitrazepam (Mogadan), Flunitrazepam (Rohypnol)
  • Andere Anxiolytika wie z. B. Buspiron (Anxut)
  • Antihistaminika wie z. B. Diphenhydramin (Betadorm-D, Moradorm, Sediat), Doxylamin (Sedaplus, Valocordin), Hydroxyzin (Atarax)
  • Andere Medikamente gegen Schlafstörungen wie z. B. Tryptophan (Ardeydorm, Ardeytropin), Chloralhydrat (Chloraldurat), Melatonin (Circadin, Slenyto)
  • Pflanzliche Medikamente gegen Schlafstörungen wie z. B. Baldrianwurzel (Baldrivit, Luvased, Sedonium), Passionsblumenkraut (Kytta-Sedativum, Pascoflair, Passidon), Baldrianwurzel und Hopfen (Alluna, Ardeysedon Nacht, Euvegal, Luvased Nacht), Baldrianwurzel und Melissenblätter (Sandrin)

Risiken von Medikamenten gegen Depression bei Kinderwunsch

Für Frauen mit Depressionen, die schwanger werden möchten, ist es wichtig, ihre Behandlungsoptionen zu besprechen. Einige Antidepressiva können auch bei Kinderwunsch sicher eingenommen werden, während andere mit einem erhöhten Risiko von Komplikationen verbunden sein können. Es ist wichtig, dass Frauen, die schwanger werden möchten, ihre Medikamente unter der Aufsicht ihres Arztes absetzen oder wechseln, um sicherzustellen, dass das Risiko für Komplikationen minimiert wird. Als Ergänzung zu diesem Thema können Sie die Beiträge "Medikamente gegen Depression in der Stillzeit" und "Folsäure" bei Kinderwunsch lesen.

Finden Sie heraus, ob Ihr Medikament gegen Depressionen bei Kinderwunsch sicher ist

 

  • Informieren Sie sich umfassend zu Risiken und Sicherheiten Ihres Medikaments gegen Depressionen bei Kinderwunsch.
  • Treffen Sie Ihre Entscheidungen mit Hilfe von vertrauenswürdigen Informationen zu Depressions-Medikamenten.
  • Teilen Sie den schriftlichen Bericht zu Ihrer persönlichen Beratung Ihres Depressions-Medikaments mit Ihrem behandelnden Arzt.
 

 

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