21.08.23

Psychische Erkrankungen

Die Schwangerschaft ist eine aufregende und transformative Zeit im Leben einer Frau. Während dieser neun Monate durchläuft der Körper erhebliche Veränderungen, begleitet von einer Vielzahl von Emotionen. Doch für manche Frauen ist die Schwangerschaft nicht nur von Freude und Vorfreude geprägt, sondern sie können auch mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen, ADHS oder Psychosen konfrontiert sein.

Depression in der Schwangerschaft:

Depressionen sind eine häufige psychische Erkrankung, die auch werdende Mütter betreffen können. Hormonelle Veränderungen, Ängste vor der Geburt und der Elternschaft sowie soziale Isolation können Faktoren sein, die zu Depressionen beitragen. Es ist wichtig zu wissen, dass Hilfe verfügbar ist, und Schwangere sollten sich nicht scheuen, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Angststörungen in der Schwangerschaft:

Angststörungen können sich in der Schwangerschaft verstärken, da die Sorge um das ungeborene Kind und die bevorstehende Verantwortung zunehmen. Die Identifizierung von Bewältigungsstrategien und die Kommunikation mit dem medizinischen Team sind entscheidend, um die Belastung zu reduzieren.

ADHS und Psychosen:

Schwangere Frauen mit ADHS oder Psychosen benötigen besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung, um ihre Symptome zu managen. Eine enge Zusammenarbeit mit einem Spezialisten und die Anpassung von Medikamenten können in einigen Fällen notwendig sein, um die Sicherheit von Mutter und Kind zu gewährleisten.

Was können schwangere Frauen tun?

Offene Kommunikation: Sprich ehrlich mit Deinem Arzt über Deine psychische Gesundheit. Dein medizinisches Team kann Ratschläge und Unterstützung bieten

Unterstützung: Suche nach einer Unterstützungsgruppe für werdende Mütter oder nimm psychotherapeutische Hilfe in Anspruch, um Deine emotionalen Bedürfnisse zu bewältigen.

Selbstfürsorge: Nimm Dir Zeit für dich selbst. Übungen wie Yoga, Meditation und Spaziergänge können dazu beitragen, Stress abzubauen.

Partner und Familie einbeziehen: Teile Deine Gefühle und Bedenken mit Deinem Partner und Deiner Familie, damit sie Dich in dieser wichtigen Zeit unterstützen können.

Fazit

Psychische Erkrankungen in der Schwangerschaft sind real, aber sie sind behandelbar, falls notwendig auch mit Medikamenten. Mit der richtigen Unterstützung und Selbstfürsorge können Frauen diese Herausforderungen bewältigen und eine gesunde Schwangerschaft erleben. Die Botschaft ist klar: Du bist nicht allein, und es gibt Hilfe verfügbar.

Als Ergänzung zu diesem Thema kannst Du die Beiträge "Medikamente gegen Bulimie in der Schwangerschaft",  "Medikamente gegen Depression bei Kinderwunsch",  "Medikamente gegen Depression in der Schwangerschaft" und "Medikamente gegen Angststörungen in der Schwangerschaft" lesen.