04.08.22

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Asthma-Medikamente in der Schwangerschaft

Asthma ist eine häufige chronische Lungenkrankheit, die in der Regel auch mit Asthma-Medikamenten während der Schwangerschaft behandelt werden muss. Asthma ist eine chronische Atemwegserkrankung, die zu einer Verengung der Atemwege und damit zu anfallsweisen Husten und Luftnot führen kann, die auch während der Schwangerschaft fortbesteht. Die Asthma-Medikation bei Schwangeren bedarf einer besonderen Aufmerksamkeit, da sich Asthma insbesondere im letzten Trimenon der Schwangerschaft ohne eine geeignete Asthma-Medikation verschlimmern kann. Dies gilt insbesondere für Patientinnen, die bereits vor der Schwangerschaft ein schweres persistierendes Asthma haben.

Ursachen für eine Asthma-Erkrankung

Die Ursachen für Asthma liegen häufig in einer Veranlagung, was dazu führt, dass entzündete Bronchien besonders empfindlich sind. Ein Asthmaanfall kann auch während der Schwangerschaft durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, z. B. durch Medikamente, Staub, Hausstaubmilben, Tierhaare, Pollen, Tabakrauch, Luftverschmutzung und körperliche Belastung.

Asthma-Therapie und -Medikamente während der Schwangerschaft

Die Asthma-Therapie muss im Regelfall auch während einer Schwangerschaft mit Medikamenten fortgesetzt werden. Für eine Asthma-Therapie werden verschiedene Asthma-Medikamente bzw. Wirkstoffe eingesetzt, bei denen sich die Frage nach der Medikamenten-Verträglichkeit während der Schwangerschaft stellt:

  • Inhalative Kortikosteroide wie z.B Budesonid (Budenobronch, Budiair, Larbex Steri-Neb, Miflonide Breezhaler, Novopulmon, Pulmicort, Symbicort Turbohaler, Pulmelia, DuoResp Spiromax, Bufori Easyhaler), Beclometason (Beclomet, Junik, Sanasthmax, Ventolair, Foster, Inuvair, Trimbow), Fluticason (Avamys, Flutide, Atmadisc, Flusarion, Rolenium, Viani, Flutiform, Elebrato Ellipta, Relva, Revinty, Trelegy Ellipta) und Mometason (Asmanex Twisthaler, Ecural,Atectura Breezhaler, Enerzair Breezhaler)
  • Kurzwirkende Beta-2-Sympathomimetika wie z.B. Salbutamol (Bronchospray, Pentamol, Salbu Easyhaler, Salbulair, Salbutamol-Ratiopharm, Sultanol, Ventilastin, Combiprasal, Ipramol Teva Steri-Neb), Terbutalin (Aerodur Turbohaler, Bricanyl), Fenoterol (Berodual, Berotec) und Reproterol (Aarane, Allergospasmin, Bronchospasin)
  • Leukotrienrezeptorantagonist Montelukast (Montelubronch, Montelunio, Singulair)
  • Langwirkende Beta-2-Sympathomimetika wie z.B Salmeterol (Serevent, Atmadisc, Flusarion, Serkep), Formoterol (Bevespi, Brimica, Bufori, Duaklir Genuair, DuoResp Spiromax, Flutiform, Foradil, Forair, Fromatris Novolizer, Inuvair, Oxis), Olodaterol (Striverdi Respimat, Spiolto Respimat), Vilanterol (Anoro Ellipta, Elebrato Ellipta, Laventair Ellipta, Relvar Ellipta, Revinty Ellipta) und Indacaterol (Atectura Breezhaler, Enerzair Breezhaler, Onbrez Breezhaler, Ultibro Breezhale, Ulunar Breezhaler)
  • Langwirkende Anticholinergika wie z.B. Ipratropriumbromid (Atrovent, IpraBronch), Aclidiniumbromid (Bretaris Genuair, Eklira, Brimica, Duaklir Genuair), Tiotropium (Acopair, Braltus, Spiolto Respimat, Spiriva, Srivasso) und Umeclidiumbromid (Anoro Ellipta, Elebrato Ellipta, Incruse Ellipta, Rolufta Ellipta)
  • Orale Kortikosteroide wie z.B. Prednisolon (Decortin H), Prednison (Decortin, Lodotra), Hydrocortison und Methylprednisolon (Metypred)

Risiken von Asthma während der Schwangerschaft

Ein durch Asthma-Medikamente unzureichend behandeltes Asthma während der Schwangerschaft birgt verschiedene Risiken für Mutter (z.B Erbrechen, Bluthochdruck, Präeklampsie, Blutungen und Komplikationen bei der Entbindung) und Kind (z.B. perinatale Sterblichkeit, intrauterine Wachstumsverzögerung, Frühgeburt, niedriges Geburtsgewicht). Daher ist die richtige Behandlung des Asthmas mit Asthma-Medikamenten auch während der Schwangerschaft wichtig. Dabei ist zu beachten, dass es speziell zur Behandlung von Asthma in der Schwangerschaft Asthma-Medikamente der Wahl gibt deren Anwendung, falls möglich, bevorzugt werden sollte.

Finden Sie heraus ob Ihr Asthma-Medikament während der Schwangerschaft für Sie und Ihr Baby sicher ist

 

  • Informieren Sie sich umfassend zu Risiken und Sicherheit Ihres Depressions-Medikaments für Ihre Schwangerschaft und Stillzeit.
  • Treffen Sie Ihre Entscheidungen mit Hilfe von vertrauenswürdigen Informationen zu Depressions-Medikamenten.
  • Teilen Sie den schriftlichen Bericht zu Ihrer persönlichen Beratung Ihres Depressions-Medikaments mit Ihrem behandelnden Arzt.
 

 

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