LOPERAMID AL AKUT während der Schwangerschaft

Sie sind schwanger und fragen sich nun, ob Sie LOPERAMID AL AKUT während Ihrer Schwangerschaft bedenkenlos einnehmen können? Konkret stellt sich die Frage, welche Auswirkung die Einnahme von LOPERAMID AL AKUT auf Ihr ungeborenes Kind und Sie haben kann während der Schwangerschaft.

Die Einnahme von LOPERAMID AL AKUT sollte besonders in der Schwangerschaft nur nach einer auf Ihre persönliche Situation bezogene Nutzen-Risiko Bewertung erfolgen. Wir von Ouiiou informieren Sie umfassend zu Risiken und Sicherheiten bei der Einnahme von LOPERAMID AL AKUT während der Schwangerschaft. Unsere Beratung berücksichtig eine Vielzahl von Aspekten, die für die Sicherheit Ihrer Arzneimitteltherapie wichtig sind, wie beispielsweise Ihre persönliche gesundheitlichen Vorgeschichte (Anamnese); eine gründliche Durchsicht aller Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel um etwaige falsche Dosierungen, Wechselwirkungen und Nebenwirkungen aufdecken zu können; eine auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft basierende Beurteilung der Verträglichkeit Ihrer Arzneimittel mit Ihrer Schwangerschaft. Ziel ist es, Ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit Ihrer Medikation zu geben.

LOPERAMID AL AKUT ist ein Arzneimittel, welches Sie in Ihrer Apotheke erhalten. LOPERAMID AL AKUT sollte während der Schwangerschaft nur nach Absprache mit Ihrem Arzt eingenommen werden.

Das Arzneimittel kommt zum Einsatz bei:

Zur symptomatischen Behandlung von akuten Diarrhöen für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren, sofern keine kausale Therapie zur Verfügung steht.

Hinweise zu den Anwendungsgebieten

- Eine über 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamidhydrochlorid darf nur unter ärztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.
- Die Behandlung von Durchfällen mit Loperamid ist nur symptomatisch. Immer, wenn eine zugrunde liegende Krankheitsursache festgestellt werden kann, sollte, sofern angemessen, eine spezifische Behandlung vorgenommen werden.
- Bei Patienten mit Durchfall, insbesondere bei Kindern, kann es zu großen Flüssigkeits- und Elektrolytverlusten kommen. In diesen Fällen ist die wichtigste Behandlungsmaßnahme der angemessene Ersatz von Flüssigkeit und Elektrolyten.

Wirkstoff von LOPERAMID AL AKUT

Der Wirkstoff von LOPERAMID AL AKUT ist Loperamid und kann möglicherweise negative Auswirkungen auf Sie und Ihr ungeborenes Kind während der Schwangerschaft haben. Die Einnahme von LOPERAMID AL AKUT erfolgt in Form von Kapseln .

Folgende weitere Stoffe sind in LOPERAMID AL AKUT enthalten, die während der Schwangerschaft auf Ihren Organismus wirken:

Loperamid hydrochlorid, Loperamid, Gelatine, Lactose-1-Wasser, Magnesium stearat (pflanzlich), Maisstärke, Talkum, Chinolingelb, Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz, Eisen(II,III)-oxid, Indigocarmin, Titandioxid

Welche Informationen zur Anwendung von LOPERAMID AL AKUT während der Schwangerschaft sind vertrauenswürdig?

Die öffentlich zugänglichen Informationen zu Risiken und Sicherheit von LOPERAMID AL AKUT während der Schwangerschaft und Stillzeit werden vom Hersteller des Arzneimittels in der Packungsbeilage präsentiert. Da der Hersteller von LOPERAMID AL AKUT an verschiedene rechtliche Vorgaben gebunden ist, sind die Angaben in der Packungsbeilage häufig schwierig zu verstehen, besorgniserregend und basieren nicht immer auf dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand. Der Kenntnisstand zur Anwendung von Arzneimitteln während der Schwangerschaft und Stillzeit wächst ständig, da regelmäßig neue wissenschaftliche Studien veröffentlicht werden. Da die Informationen in der Packungsbeilage nicht ständig angepasst werden, kann es daher auch vorkommen, dass wichtige Information zu besonderen Risiken während der Schwangerschaft und Stillzeit noch nicht in der Packungsbeilage erwähnt werden, obwohl die Wissenschaft diese Risiken schon kennt. Unsere Beratung beruht ausschließlich auf den aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen und stimmt daher häufig nicht mit den Informationen überein, die Sie in der Packungsbeilage finden.

Hier können Sie lesen was der Hersteller von LOPERAMID AL AKUT zur Anwendung in der Schwangerschaft sagt:

Schwangerschaft

- Es sind nur begrenzte Daten zur Anwendung von Loperamid bei schwangeren Frauen vorhanden. Bei einer von zwei epidemiologischen Studien deutete die Anwendung von Loperamid während der Frühschwangerschaft auf ein mögliches schwach erhöhtes Risiko für Hypospadien hin. Ein erhöhtes Risiko für schwere Missbildungen konnte jedoch nicht festgestellt werden. Tierexperimentelle Studien ergaben keine direkten oder indirekten Hinweise auf eine Reproduktionstoxizität.
- Wenn möglich, sollte Loperamid daher in den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft vermieden werden, es kann jedoch im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel angewendet werden.

Stillzeit

Loperamidhydrochlorid geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Daher kann Loperamid in der Stillzeit angewendet werden, wenn diätetische Maßnahmen nicht ausreichen und eine medikamentöse Therapie angezeigt ist.

Dosierung von LOPERAMID AL AKUT während der Schwangerschaft

Welche Dosierung von LOPERAMID AL AKUT während Ihrer Schwangerschaft geeignet ist, sollten Sie immer in jedem Fall mit Ihrem Arzt abklären. Grundsätzlich gelten die Dosierungsempfehlung von LOPERAMID AL AKUT unabhängig von einer Schwangerschaft. Für zahlreiche Medikamente haben wissenschaftliche Studien jedoch gezeigt, dass während der Schwangerschaft eine Dosisanpassung sinnvoll sein kann. Wenn dies in Ihrem Fall notwendig sein sollte, informieren wir Sie im Zuge unserer Beratung darüber.

Allgemeine Hinweise zur Dosierung

- Die empfohlene Dosierung und die Anwendungsdauer von 2 Tagen darf nicht überschritten werden, da schwere Verstopfungen auftreten können. Eine über 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamidhydrochlorid darf nur unter ärztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.
- In Verbindung mit Überdosierung wurde über kardiale Ereignisse, einschließlich QT-Verlängerung und Verlängerung des QRS-Komplexes und Torsade de pointes, berichtet. Einige Fälle verliefen tödlich. Überdosierung kann ein vorhandenes Brugada-Syndrom demaskieren. Patienten dürfen die empfohlene Dosis und/oder die empfohlene Behandlungsdauer nicht überschreiten.

Dosierung

1. Erwachsene:

- Zu Beginn der Behandlung von akuten Durchfällen 4 mg Loperamidhydrochlorid (2 Kapseln), danach nach jedem ungeformten Stuhl 2 mg (1 Kapsel).
- Eine tägliche Dosis von 12 mg (6 Kapseln) darf nicht überschritten werden.

2. Kinder und Jugendliche:

2.1. Kinder unter 12 Jahre:
Das Arzneimittel ist für Kinder unter 12 Jahren wegen des hohen Wirkstoffgehaltes nicht geeignet. Hierfür stehen nach ärztlicher Verordnung andere Darreichungsformen zur Verfügung.

2.2. Jugendliche über 12 Jahre:
- Zu Beginn der Behandlung von akuten Durchfällen und nach jedem ungeformten Stuhl 2 mg (1 Kapsel).
- Eine tägliche Dosis von 8 mg (4 Kapseln) darf nicht überschritten werden.

3. Ältere Patienten:

Für diese Anwendungsgruppe liegen keine besonderen Dosierungsempfehlungen vor.

4. Besondere Patientengruppen:

4.1 Patienten mit Niereninsuffizienz:
Da der Hauptanteil des Wirkstoffs metabolisiert und die Metaboliten bzw. der unveränderte Wirkstoff mit den Fäzes ausgeschieden wird, ist bei Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion keine Dosisanpassung notwendig.

4.2 Patienten mit Leberinsuffizienz:
Obwohl keine pharmakokinetischen Daten bei Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion zur Verfügung stehen, sollte das Arzneimittel wegen des verminderten First-Pass-Metabolismus bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden.
Patienten mit Leberdysfunktion sollten engmaschig auf Anzeichen einer ZNS-Toxizität überwacht werden.

Art und Dauer der Anwendung

- Die Kapseln werden unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen.
- Die Dauer der Anwendung beträgt höchstens 2 Tage. Wenn der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung mit dem Arzneimittel weiterhin besteht, muss das Arzneimittel abgesetzt werden und ein Arzt aufgesucht werden. Gegebenenfalls ist eine weiterführende Diagnostik in Erwägung zu ziehen.

Nebenwirkungen von LOPERAMID AL AKUT während und unabhängig einer Schwangerschaftt

Auch während der Schwangerschaft kann LOPERAMID AL AKUT folgende Nebenwirkungen haben. Es gibt bei der Anwendung von LOPERAMID AL AKUT während der Schwangerschaft besondere Vorsichtsmaßnahmen zu berücksichtigen, um das Risiko für Nebenwirkungen für Sie und Ihr Kind zu verringern. Wir von Ouiiou informieren Sie umfassend über die Vorsichtsmaßnahmen bei der Einnahme von LOPERAMID AL AKUT während der Schwangerschaft.

Bei den nachfolgenden Angaben handelt es sich um eine Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers.

Häufige unerwünschte Wirkungen (> 1/100)

- Kopfschmerzen, Schwindel
- Obstipation, Übelkeit, Flatulenz

Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (> 1/1000)

- Bauchschmerzen (einschl. Krämpfe), Bauchbeschwerden, Mundtrockenheit, Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen, Dyspepsie
- Hautausschlag
- Nach Markteinführung:
-- Somnolenz

Seltene unerwünschte Wirkungen (> 1/10000)

- aufgetriebener Leib
- Nach Markteinführung:
-- Überempfindlichkeitsreaktion, anaphylaktische Reaktion (einschl. anaphylaktischer Schock), anaphylaktoide Reaktion
-- Bewusstseinsverlust, Stupor, vermindertes Bewusstsein, erhöhter Muskeltonus, abnormale Koordination
-- Miosis
-- Ileus (einschl. paralytischer Ileus), Megacolon (einschl. toxisches Megacolon), Glossodynie (Zungenbrennen)
-- bullöse Eruption (einschl. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse und Erythema multiforme), Angioödem, Urtikaria, Pruritus
-- Harnretention
-- Müdigkeit

Unerwünschte Wirkungen,ohne Angabe der Häufigkeit

- Akute Pankreatitis

Sie sind unsicher, ob Sie LOPERAMID AL AKUT während der Schwangerschaft einnehmen können? Finden Sie mit uns heraus, ob LOPERAMID AL AKUT während der Schwangerschaft sicher ist für Sie und Ihr Kind.

  • Informieren Sie sich umfassend zu Risiken und Sicherheiten von LOPERAMID AL AKUT während Ihrer Schwangerschaft.
  • Treffen Sie Ihre Entscheidungen mit Hilfe von vertrauenswürdigen Informationen zu LOPERAMID AL AKUT.
  • Teilen Sie den schriftlichen Bericht zu Ihrer persönlichen Beratung mit Ihrem behandelnden Arzt.


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