LISI LICH 10MG während der Schwangerschaft

Sie sind schwanger und fragen sich nun, ob Sie LISI LICH 10MG während Ihrer Schwangerschaft bedenkenlos einnehmen können? Konkret stellt sich die Frage, welche Auswirkung die Einnahme von LISI LICH 10MG auf Ihr ungeborenes Kind und Sie haben kann während der Schwangerschaft.

Die Einnahme von LISI LICH 10MG sollte besonders in der Schwangerschaft nur nach einer auf Ihre persönliche Situation bezogene Nutzen-Risiko Bewertung erfolgen. Wir von Ouiiou informieren Sie umfassend zu Risiken und Sicherheiten bei der Einnahme von LISI LICH 10MG während der Schwangerschaft. Unsere Beratung berücksichtig eine Vielzahl von Aspekten, die für die Sicherheit Ihrer Arzneimitteltherapie wichtig sind, wie beispielsweise Ihre persönliche gesundheitlichen Vorgeschichte (Anamnese); eine gründliche Durchsicht aller Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel um etwaige falsche Dosierungen, Wechselwirkungen und Nebenwirkungen aufdecken zu können; eine auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft basierende Beurteilung der Verträglichkeit Ihrer Arzneimittel mit Ihrer Schwangerschaft. Ziel ist es, Ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit Ihrer Medikation zu geben.

LISI LICH 10MG ist ein Arzneimittel, welches Sie in Ihrer Apotheke erhalten. LISI LICH 10MG sollte während der Schwangerschaft nur nach Absprache mit Ihrem Arzt eingenommen werden.

Das Arzneimittel kommt zum Einsatz bei:

1. Behandlung einer Hypertonie bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 16 Jahren.
2. Behandlung einer symptomatischen Herzinsuffizienz.
3. Kurzzeitige Behandlung (6 Wochen) von hämodynamisch stabilen Patienten innerhalb von 24 Stunden nach einem akuten Herzinfarkt.
4. Behandlung von Nierenerkrankungen bei Bluthochdruck-Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus und beginnender Nephropathie.

Anwendungsbeschränkungen

Eine Behandlung mit Lisinopril darf bei Patienten mit einem akuten Herzinfarkt nicht eingeleitet werden, bei denen ein Risiko für eine weitere Verschlechterung der Hämodynamik nach einer Behandlung mit einem Vasodilatator besteht. Dabei handelt es sich um Patienten mit einem systolischen Blutdruck von 100 mmHg oder weniger, oder um Patienten mit kardiogenem Schock.

Wirkstoff von LISI LICH 10MG

Der Wirkstoff von LISI LICH 10MG ist Lisinopril und kann möglicherweise negative Auswirkungen auf Sie und Ihr ungeborenes Kind während der Schwangerschaft haben. Die Einnahme von LISI LICH 10MG erfolgt in Form von Tabletten .

Folgende weitere Stoffe sind in LISI LICH 10MG enthalten, die während der Schwangerschaft auf Ihren Organismus wirken:

Lisinopril-2-Wasser, Lisinopril, Mannitol, Calciumhydrogenphosphat-2-Wasser, Maisstärke, vorverkleistert, Croscarmellose natrium, Magnesium stearat (pflanzlich), Eisen(II,III)-oxid, Eisen(III)-oxid, Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz

Welche Informationen zur Anwendung von LISI LICH 10MG während der Schwangerschaft sind vertrauenswürdig?

Die öffentlich zugänglichen Informationen zu Risiken und Sicherheit von LISI LICH 10MG während der Schwangerschaft und Stillzeit werden vom Hersteller des Arzneimittels in der Packungsbeilage präsentiert. Da der Hersteller von LISI LICH 10MG an verschiedene rechtliche Vorgaben gebunden ist, sind die Angaben in der Packungsbeilage häufig schwierig zu verstehen, besorgniserregend und basieren nicht immer auf dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand. Der Kenntnisstand zur Anwendung von Arzneimitteln während der Schwangerschaft und Stillzeit wächst ständig, da regelmäßig neue wissenschaftliche Studien veröffentlicht werden. Da die Informationen in der Packungsbeilage nicht ständig angepasst werden, kann es daher auch vorkommen, dass wichtige Information zu besonderen Risiken während der Schwangerschaft und Stillzeit noch nicht in der Packungsbeilage erwähnt werden, obwohl die Wissenschaft diese Risiken schon kennt. Unsere Beratung beruht ausschließlich auf den aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen und stimmt daher häufig nicht mit den Informationen überein, die Sie in der Packungsbeilage finden.

Hier können Sie lesen was der Hersteller von LISI LICH 10MG zur Anwendung in der Schwangerschaft sagt:

Schwangerschaft

- ACE-Hemmer sind in der Schwangerschaft kontraindiziert. Wird eine Schwangerschaft festgestellt, ist die Behandlung mit ACE-Hemmern unverzüglich zu beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie zu beginnen.
- Es ist bekannt, dass eine Therapie mit ACE-Hemmern während des zweiten und dritten Schwangerschaftstrimesters fetotoxische Effekte (verminderte Nierenfunktion, Oligohydramnion, verzögerte Schädelossifikation) und neonatal-toxische Effekte (Nierenversagen, Hypotonie, Hyperkaliämie) hat. Im Falle einer Exposition mit ACE-Hemmern ab dem zweiten Schwangerschaftstrimester werden Ultraschalluntersuchungen der Nierenfunktion und des Schädels empfohlen.
- Säuglinge, deren Mütter ACE-Hemmer eingenommen haben, sollten häufig wiederholt auf Hypotonie untersucht werden.

Eine Behandlung mit ACE-Hemmern sollte nicht während der Schwangerschaft begonnen werden. Bei Patientinnen mit Schwangerschaftswunsch sollte eine Umstellung auf eine alternative blutdrucksenkende Behandlung mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere erfolgen. Wird eine Schwangerschaft festgestellt, ist die Behandlung mit ACE-Hemmern unverzüglich zu beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie zu beginnen.

Stillzeit

- Da keine Erkenntnisse zur Anwendung von Lisinopril in der Stillzeit vorliegen, wird die Anwendung des Arzneimittels nicht empfohlen. Eine alternative antihypertensive Therapie mit einem besser geeigneten Sicherheitsprofil bei Anwendung in der Stillzeit ist vorzuziehen, insbesondere wenn Neugeborene oder Frühgeborene gestillt werden.

Dosierung von LISI LICH 10MG während der Schwangerschaft

Welche Dosierung von LISI LICH 10MG während Ihrer Schwangerschaft geeignet ist, sollten Sie immer in jedem Fall mit Ihrem Arzt abklären. Grundsätzlich gelten die Dosierungsempfehlung von LISI LICH 10MG unabhängig von einer Schwangerschaft. Für zahlreiche Medikamente haben wissenschaftliche Studien jedoch gezeigt, dass während der Schwangerschaft eine Dosisanpassung sinnvoll sein kann. Wenn dies in Ihrem Fall notwendig sein sollte, informieren wir Sie im Zuge unserer Beratung darüber.

Allgemeine Hinweise zur Dosierung

- Nach Beginn der Behandlung mit Lisinopril kann es zu einem symptomatischen Blutdruckabfall kommen. Dies ist am wahrscheinlichsten bei Patienten, die gleichzeitig mit Diuretika behandelt werden. Es ist Vorsicht geboten, da bei diesen Patienten ein Volumen- und/oder Salzmangel vorliegen kann. Falls möglich, sollte die Diuretikatherapie 2-3 Tage vor Beginn der Therapie mit Lisinopril beendet werden. Bei Patienten mit Bluthochdruck, bei denen das Diuretikum nicht abgesetzt werden kann, sollte die Therapie mit Lisinopril mit einer Dosis von 5 mg begonnen werden. Die Nierenfunktion und der Serumkaliumspiegel sollten überwacht werden.
- Bei einigen Hypertonie-Patienten ohne eine offensichtlich vorbestehende Nierenerkrankung ist es, insbesondere wenn Lisinopril gemeinsam mit einem Diuretikum verabreicht wurde, zu erhöhten Harnstoff- und Serumkreatininspiegeln gekommen, die gewöhnlich gering und vorübergehend waren. Normalerweise tritt dies eher bei Patienten mit vorbestehender Nierenschädigung auf. Unter Umständen ist eine Verminderung der Dosis und/oder das Absetzen des Diuretikums und/oder von Lisinopril erforderlich.
- Die Dosis sollte entsprechend den Besonderheiten des einzelnen Patienten und je nach Ansprechen des Blutdrucks individuell angepasst werden.

Dosierung

1. Erwachsene:
1.1. Bluthochdruck:
Lisinopril kann als Monotherapie oder in Kombination mit Antihypertensiva aus anderen Klassen eingenommen werden.
1.1.1. Initialdosis:
- Bei Patienten mit Hypertonie beträgt die empfohlene Initialdosis 10 mg (1 Tablette).
- Bei Patienten mit stark aktiviertem Renin-Angiotensin-Aldosteron System (insbesondere bei Patienten mit renovaskulärem Bluthochdruck, Salz- und/oder Volumenmangel, Herzdekompensation oder hochgradigem Bluthochdruck) kann es nach Einnahme der Initialdosis zu einem starken Blutdruckabfall kommen. Bei diesen Patienten wird eine Initialdosis von 2,5-5 mg empfohlen, und die Behandlung sollte unter ärztlicher Überwachung eingeleitet werden.

1.1.2. Erhaltungsdosis:
- Die übliche wirksame Erhaltungsdosis beträgt 20 mg 1-mal täglich.
- Im Allgemeinen kann die Dosis erhöht werden, wenn der erwünschte therapeutische Effekt mit einer bestimmten Dosierung nicht innerhalb eines Zeitraums von 2-4 Wochen erreicht werden kann. Die in kontrollierten klinischen Langzeitstudien maximal verabreichte Dosis betrug 80 mg/Tag.

1.2. Herzinsuffizienz:
- Bei Patienten mit symptomatischer Herzinsuffizienz sollte Lisinopril als Begleittherapie zu Diuretika und gegebenenfalls zu Digitalis oder Betablockern eingesetzt werden.
- Die Therapie mit Lisinopril kann mit einer Initialdosis von 2,5 mg 1-mal täglich begonnen werden, die unter ärztlicher Überwachung eingenommen werden sollte, um die Anfangswirkung auf den Blutdruck zu beobachten.
- Eine Erhöhung der Dosis von Lisinopril sollte folgendermaßen vorgenommen werden:
-- in Schritten von maximal 10 mg
-- das zeitliche Intervall zwischen den Dosiserhöhungen sollte mindestens 2 Wochen betragen
-- bis zum Erreichen der maximalen vom jeweiligen Patienten tolerierten Dosis, jedoch höchstens bis zu einer Maximaldosis von 35 mg 1-mal täglich.
- Die Dosis sollte je nach Ansprechen des einzelnen Patienten auf die Behandlung angepasst werden.
- Bei Patienten mit einem hohen Risiko für eine Hypotonie, z. B. Patienten mit Salzmangel (mit oder ohne Hyponatriämie), Patienten mit Hypovolämie oder Patienten, die mit starken Diuretika behandelt worden sind, sollten diese Störungen möglichst vor einer Therapie mit Lisinopril behoben werden. Die Nierenfunktion und die Serumkaliumkonzentration sollten überwacht werden.

1.3. Akuter Herzinfarkt:
Die Patienten sollten je nach Bedarf die empfohlene Standardtherapie erhalten, wie z.B. Thrombolytika, Acetylsalicylsäure und Betablocker. Glyceroltrinitrat kann intravenös oder transdermal gleichzeitig mit Lisinopril angewendet werden.
1.3.1. Initialdosis (während der ersten 3 Tage nach dem Infarkt):
- Die Behandlung mit Lisinopril kann innerhalb von 24 Stunden nach Einsetzen der Symptome begonnen werden. Eine Behandlung sollte nicht eingeleitet werden, wenn der systolische Blutdruck niedriger als 100 mmHg ist.
- Die erste Dosis Lisinopril beträgt 5 mg oral, gefolgt von 5 mg nach 24 Stunden, 10 mg (1 Tablette) nach 48 Stunden und dann 10 mg (1 Tablette) 1-mal täglich. Patienten mit niedrigem systolischem Blutdruck bei Beginn der Behandlung (120 mmHg oder weniger) oder während der ersten 3 Tage nach dem Infarkt sollten eine niedrigere Dosis erhalten (2,5 mg).

1.3.2. Erhaltungsdosis:
- Die Erhaltungsdosis beträgt 10 mg (1 Tablette) 1-mal täglich.
- Bei Vorliegen einer Hypotonie (systolischer Blutdruck als 100 mmHg) kann die tägliche Erhaltungsdosis auf 5 mg reduziert werden. Falls notwendig, kann die Dosis weiter auf 2,5 mg reduziert werden. Bei anhaltender Hypotonie (systolischer Blutdruck < 90 mmHg über mehr als 1 Stunde) sollte Lisinopril abgesetzt werden.
- Die Behandlung sollte 6 Wochen lang fortgesetzt werden. Anschließend sollte der Patient erneut untersucht werden. Bei Patienten, die Symptome einer Herzinsuffizienz entwickeln, sollte die Behandlung mit Lisinopril fortgesetzt werden.

1.4. Nierenkomplikationen bei Diabetes mellitus:
- Bei Bluthochdruck-Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus und beginnender Nephropathie beträgt die Dosierung 10 mg Lisinopril (1 Tablette) 1-mal täglich.
- Bei Bedarf kann die Dosis auf 20 mg 1-mal täglich erhöht werden, um einen diastolischen Blutdruck im Sitzen von unter 90 mmHg zu erreichen.

2. Kinder:
Hypertensive Kinder und Jugendliche im Alter von 6-16 Jahren:
- Es gibt nur begrenzte Erfahrungen zur Wirksamkeit und Sicherheit bei hypertensiven Kindern, die älter als 6 Jahre sind. Die Anwendung von Lisinopril wird bei Kindern in anderen Anwendungsgebieten als der Hypertonie nicht empfohlen.
- Bei Patienten mit einem Körpergewicht von 20 bis < 50 kg ist die empfohlene Anfangsdosis 2,5 mg 1-mal täglich und bei Patienten mit mehr als 50 kg Körpergewicht 5 mg 1-mal täglich.
- Bei Patienten, die 20 bis < 50 kg wiegen, sollte die Dosierung bis zu einem Maximum von 20 mg täglich individuell angepasst werden, bei Patienten mit mehr als 50 kg bis zu einem Maximum von 40 mg.
- Dosierungen über 0,61 mg/kg (oder mehr als 40 mg) sind bei Kindern und Jugendlichen nicht untersucht worden.
- Bei Kindern mit einer verminderten Nierenfunktion sollte eine geringere Anfangsdosis oder ein verlängertes Dosisintervall in Betracht gezogen werden.
- Die Anwendung von Lisinopril wird bei Kindern unter 6 Jahren oder bei Kindern mit schwerer Nierenschädigung (GFR < 30 ml/min/1,73m2) nicht empfohlen.

3. Ältere Patienten:
- In klinischen Studien hat sich keine Veränderung des Wirksamkeits- oder Sicherheitsprofils des Arzneimittels im Zusammenhang mit dem Alter gezeigt. Wenn das fortgeschrittene Lebensalter jedoch mit einer verminderten Nierenfunktion verbunden ist, sollten die angegebenen Richtlinien zur Bestimmung der Initialdosis von Lisinopril verwendet werden. Danach sollte die Dosis je nach Ansprechen des Blutdrucks angepasst werden.

4. Dosisanpassung bei eingeschränkter Nierenfunktion:
4.1. Erwachsene:
- Bei eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 80 ml/min) sollte die anfängliche Dosis von Lisinopril entsprechend der Kreatinin-Clearance des Patienten eingestellt werden. Danach sollte die Dosierung je nach Ansprechen des Patienten auf die Behandlung angepasst werden. Die routinemäßige Kontrolle von Kalium und Kreatinin ist Teil der üblichen medizinischen Behandlung für diese Patienten.
- Kreatinin-Clearance 31-80 ml/min: Initialdosis 5-10 mg (1 Tablette) pro Tag
- Kreatinin-Clearance 10-30 ml/min: Initialdosis 2,5-5 mg pro Tag
- Kreatinin-Clearance weniger als 10 ml/min (einschließlich Dialysepatienten): 2,5 mg pro Tag. Die Dosierung und/oder Häufigkeit der Verabreichung sollte je nach Ansprechen des Blutdrucks angepasst werden.
- Die Dosis kann schrittweise erhöht werden, entweder bis der Blutdruck unter Kontrolle ist oder auf maximal 40 mg täglich.

4.2. Kinder:
- Bei Kindern mit einer verminderten Nierenfunktion sollte eine geringere Anfangsdosis oder ein verlängertes Dosisintervall in Betracht gezogen werden.
- Die Anwendung von Lisinopril wird bei Kindern mit schwerer Nierenschädigung (GFR < 30 ml/min/1,73m2) nicht empfohlen.

Art und Dauer der Anwendung

- Das Arzneimittel sollte einmal täglich oral eingenommen werden. Wie alle Arzneimittel, die einmal täglich eingenommen werden, sollte Lisinopril jeden Tag etwa um die gleiche Zeit eingenommen werden.
- Die Resorption von Lisinopril wird durch Mahlzeiten nicht beeinflusst.

Nebenwirkungen von LISI LICH 10MG während und unabhängig einer Schwangerschaftt

Auch während der Schwangerschaft kann LISI LICH 10MG folgende Nebenwirkungen haben. Es gibt bei der Anwendung von LISI LICH 10MG während der Schwangerschaft besondere Vorsichtsmaßnahmen zu berücksichtigen, um das Risiko für Nebenwirkungen für Sie und Ihr Kind zu verringern. Wir von Ouiiou informieren Sie umfassend über die Vorsichtsmaßnahmen bei der Einnahme von LISI LICH 10MG während der Schwangerschaft.

Bei den nachfolgenden Angaben handelt es sich um eine Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers.

Häufige unerwünschte Wirkungen (> 1/100)

- Benommenheit, Kopfschmerz
- orthostatische Wirkungen (einschließlich Hypotonie)
- Husten (reversibel beim Absetzen)
- Durchfall, Erbrechen
- Nierenfunktionsstörungen

Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (> 1/1000)

- Stimmungsschwankungen, Parästhesie, Schwindel, Geschmacksstörungen, Schlafstörungen
- Myokardinfarkt oder zerebrovaskuläres Ereignis (möglicherweise sekundär nach einem übermäßigen Blutdruckabfall bei vorbestehendem hohem Risiko), Palpitationen, Tachykardie, Raynaud-Syndrom
- Rhinitis
- Übelkeit, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen
- Hautausschlag, Juckreiz
- Impotenz
- Müdigkeit, Schwäche
- Anstieg des Blut-Harnstoffs, Anstieg des Serum-Kreatinins, Anstieg der Leberenzyme, Hyperkaliämie

Seltene unerwünschte Wirkungen (> 1/10000)

- Verminderung des Hämoglobins, Verminderung des Hämatokrits
- geistige Verwirrung
- Störung des Geruchssinns
- Mundtrockenheit
- Allergisches/angioneurotisches Ödem: angioneurotisches Ödem des Gesichts, der Extremitäten, Lippen, Zunge, Glottis und/oder des Kehlkopfes; Urtikaria, Alopezie, Psoriasis
- Urämie, akutes Nierenversagen
- Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion
- Gynäkomastie
- Anstieg des Serum-Bilirubins, Hyponatriämie

Sehr seltene unerwünschte Wirkungen (< 1/10000)

- Knochenmarkdepression, Anämie, Thrombozytopenie, Leukopenie, Neutropenie, Agranulozytose (reversibel, Auftreten v.&nbspa. bei vorbestehenden Gefäßkollagenosen bzw. Einschränkungen des Immunsystems in Verbindung mit Nierenfunktionsstörungen), hämolytische Anämie, Lymphadenopathie, Autoimmunerkrankung
- Hypoglykämie
- Bronchospasmus, Sinusitis, allergische Alveolitis/eosinophile Pneumonie
- Pankreatitis, intestinales Angioödem, Hepatitis (hepatozellulär oder cholestatisch), Ikterus, Leberinsuffizienz, hepatisches Syndrom (beginnend mit cholestatischem Ikterus, fortschreitend bis zur [ggf. fulminanten] hepatischen Nekrose, u.&nbspU. mit letalem Ausgang)
- Diaphorese, Pemphigus, toxische epidermale Nekrolyse, Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme, kutanes Pseudolymphom
- Oligurie, Anurie
- Angioödeme mit letalem Ausgang in Zusammenhang mit Kehlkopfödemen oder Zungenödemen

Unerwünschte Wirkungen,ohne Angabe der Häufigkeit

- anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktion
- Depression
- Synkope
- Symptomenkomplex, der folgende Symptome beinhaltet: Fieber, Vaskulitis, Myalgie, Gelenkschmerzen/Arthritis, positive antinukleäre Antikörper (ANA), erhöhte Blutkörpersenkungsgeschwindigkeit (BSG), Eosinophilie und Leukozytose, Hautausschlag, Photosensitivität und andere dermatologische Erscheinungsformen

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