LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 während der Schwangerschaft

Sie sind schwanger und fragen sich nun, ob Sie LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 während Ihrer Schwangerschaft bedenkenlos einnehmen können? Konkret stellt sich die Frage, welche Auswirkung die Einnahme von LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 auf Ihr ungeborenes Kind und Sie haben kann während der Schwangerschaft.

Die Einnahme von LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 sollte besonders in der Schwangerschaft nur nach einer auf Ihre persönliche Situation bezogene Nutzen-Risiko Bewertung erfolgen. Wir von Ouiiou informieren Sie umfassend zu Risiken und Sicherheiten bei der Einnahme von LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 während der Schwangerschaft. Unsere Beratung berücksichtig eine Vielzahl von Aspekten, die für die Sicherheit Ihrer Arzneimitteltherapie wichtig sind, wie beispielsweise Ihre persönliche gesundheitlichen Vorgeschichte (Anamnese); eine gründliche Durchsicht aller Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel um etwaige falsche Dosierungen, Wechselwirkungen und Nebenwirkungen aufdecken zu können; eine auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft basierende Beurteilung der Verträglichkeit Ihrer Arzneimittel mit Ihrer Schwangerschaft. Ziel ist es, Ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit Ihrer Medikation zu geben.

LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 ist ein Arzneimittel, welches Sie in Ihrer Apotheke erhalten. LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 sollte während der Schwangerschaft nur nach Absprache mit Ihrem Arzt eingenommen werden.

Das Arzneimittel kommt zum Einsatz bei:

Levodopa/Carbidopa wird angewendet bei Parkinson-Syndromen.

Hinweis:
Das Arzneimittel ist nicht indiziert bei medikamentös induziertem Parkinson-Syndrom.

Wirkstoff von LEVODOPA/C-NEURAX 100/25

Der Wirkstoff von LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 ist Levodopa in Kombination mit Carbidopa und kann möglicherweise negative Auswirkungen auf Sie und Ihr ungeborenes Kind während der Schwangerschaft haben. Die Einnahme von LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 erfolgt in Form von Tabletten .

Folgende weitere Stoffe sind in LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 enthalten, die während der Schwangerschaft auf Ihren Organismus wirken:

Carbidopa-1-Wasser, Carbidopa, Levodopa, Cellulose, mikrokristalline, Maisstärke, vorverkleistert, Citronensäure, Magnesium stearat

Welche Informationen zur Anwendung von LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 während der Schwangerschaft sind vertrauenswürdig?

Die öffentlich zugänglichen Informationen zu Risiken und Sicherheit von LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 während der Schwangerschaft und Stillzeit werden vom Hersteller des Arzneimittels in der Packungsbeilage präsentiert. Da der Hersteller von LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 an verschiedene rechtliche Vorgaben gebunden ist, sind die Angaben in der Packungsbeilage häufig schwierig zu verstehen, besorgniserregend und basieren nicht immer auf dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand. Der Kenntnisstand zur Anwendung von Arzneimitteln während der Schwangerschaft und Stillzeit wächst ständig, da regelmäßig neue wissenschaftliche Studien veröffentlicht werden. Da die Informationen in der Packungsbeilage nicht ständig angepasst werden, kann es daher auch vorkommen, dass wichtige Information zu besonderen Risiken während der Schwangerschaft und Stillzeit noch nicht in der Packungsbeilage erwähnt werden, obwohl die Wissenschaft diese Risiken schon kennt. Unsere Beratung beruht ausschließlich auf den aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen und stimmt daher häufig nicht mit den Informationen überein, die Sie in der Packungsbeilage finden.

Hier können Sie lesen was der Hersteller von LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 zur Anwendung in der Schwangerschaft sagt:

Schwangerschaft

- Über mögliche Risiken durch dieses Arzneimittel in der Schwangerschaft liegen unzureichende Daten vor.
- Levodopa/Carbidopa führte in präklinischen Untersuchungen zu pathologischen Veränderungen an inneren Organen und Skelett beim Kaninchen.
- Levodopa/Carbidopa sollte in der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Es ist jedoch im Einzelfall zu entscheiden, ob ein Absetzen der Therapie mit Levodopa/ Carbidopa bei der Schwangeren verantwortet werden kann, weil es aufgrund der Schwere der unbehandelten Erkrankung möglicherweise zu einer ernsthaften Gefährdung der Patientin kommen kann.

Stillzeit

- Es ist nicht bekannt, ob der Wirkstoff Carbidopa in die Muttermilch übergeht. In einer Studie mit einer stillenden Mutter mit Parkinson9scher Erkrankung wurde die Ausscheidung von Levodopa in die Muttermilch beobachtet.
- Levodopa/Carbidopa hemmt die Prolaktinausschüttung und somit die Laktation. Ist eine Behandlung mit Levodopa/Carbidopa während der Stillzeit erforderlich, muss abgestillt werden.

Dosierung von LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 während der Schwangerschaft

Welche Dosierung von LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 während Ihrer Schwangerschaft geeignet ist, sollten Sie immer in jedem Fall mit Ihrem Arzt abklären. Grundsätzlich gelten die Dosierungsempfehlung von LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 unabhängig von einer Schwangerschaft. Für zahlreiche Medikamente haben wissenschaftliche Studien jedoch gezeigt, dass während der Schwangerschaft eine Dosisanpassung sinnvoll sein kann. Wenn dies in Ihrem Fall notwendig sein sollte, informieren wir Sie im Zuge unserer Beratung darüber.

Allgemeine Hinweise zur Dosierung

- Die optimale Dosierung muss sorgfältig für jeden Patienten ermittelt werden. Die Dosierung richtet sich nach der Schwere der extrapyramidalen Symptomatik und der Verträglichkeit im Einzelfall. Hohe Einzeldosen sollten vermieden werden. Die Behandlung wird mit langsam ansteigender Dosierung durchgeführt.
- Die Behandlung muss langsam einschleichend erfolgen, um das Ausmaß der Nebenwirkungen gering zu halten und einen möglichen Behandlungserfolg nicht zu gefährden.
- Bei Auftreten von Nebenwirkungen wird die Dosissteigerung zunächst unterbrochen oder die Dosis vorübergehend gesenkt und die weitere Erhöhung langsamer vorgenommen. Bei stärkeren gastrointestinalen Beschwerden können Antiemetika wie Domperidon verabreicht werden.
- Durch entsprechende Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass die periphere Dopa-Decarboxylase durch 70 - 100 mg Carbidopa täglich maximal gehemmt wird. Patienten, die eine geringere Carbidopa-Menge erhalten, können mit Übelkeit und Erbrechen reagieren.
- Die Tagesdosis sollte auf wenigstens 3-4 Einzeldosen verteilt werden.

Dosierung

1. Erwachsene:

- Bei bisher unbehandelten Kranken wird die Therapie mit einer Tagesdosis von 50-150 mg Levodopa in Kombination mit 12,5-37,5 mg Carbidopa begonnen.
- Eine Dosissteigerung kann um 50-100 mg Levodopa + 12,5-25 mg Carbidopa jeden 3. bis 7. Tag begonnen werden.
- Tagesdosen von täglich bis zu 7 Tabletten 100 mg/25 mg (700 mg Levodopa und 175 mg Carbidopa) sollen in der Regel nicht überschritten werden.
- Bei einer höheren Dosis als 600 mg Levodopa und 150 mg Carbidopa wird die Einnahme eines Präparates mit Levodopa und Carbidopa im Verhältnis 10:1 empfohlen. Bei einer Umstellung ist ein medikationsfreies Intervall von 12 Stunden einzuhalten.

Umstellung von einem reinen Levodopa-Präparat:
- Da sowohl therapeutische Effekte als auch Nebenwirkungen unter Levodopa/Carbidopa schneller auftreten als unter Levodopa alleine, müssen Patienten während der Dosiseinstellung besonders sorgfältig beobachtet werden. Insbesondere unwillkürliche Bewegungen werden unter Levodopa/Carbidopa schneller auftreten als unter Levodopa, da durch die Wirkung von Carbidopa mehr Levodopa das Gehirn erreicht und daher mehr Dopamin gebildet wird. Das Auftreten von unwillkürlichen Bewegungen kann eine Dosisreduktion nötig machen. Blepharospasmus kann ein nützliches frühes Zeichen für eine Überdosierung sein.
- Bei der Umstellung von einem reinen Levodopa-Präparat ist zu berücksichtigen, dass zur Erreichung vergleichbarer klinischer Effekte mit der Kombination Levodopa und Carbidopa nur etwa 20% der bisherigen Levodopa-Dosis benötigt werden. Ein medikationsfreies Intervall von 12 Stunden (bzw. 24 Stunden, falls retardierte Levodopa-Formen gegeben werden) ist einzuhalten.

Umstellung von einem Präparat mit Levodopa und einem anderen Decarboxylasehemmer:
- Wird ein Patient, der bisher Levodopa und einen anderen Decarboxylasehemmer erhalten hat, auf Levodopa/Carbidopa umgestellt, sollte die Dosierung von Levodopa/Carbidopa zu Beginn so gewählt werden, dass die Levodopa-Dosis der des bisher eingenommenen Präparates entspricht.

2. Kinder und Jugendliche:

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, da bei diesen keine ausreichende klinisch-therapeutischen Erfahrung vorliegt.

Art und Dauer der Anwendung

- Die Einnahme erfolgt am besten 30 Minuten vor oder 90 Minuten nach den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit und Gebäck. Vor der Einnahme sind große eiweißreiche Mahlzeiten zu vermeiden.
- Das Arzneimittel wird in der Regel über einen längeren Zeitraum eingenommen (Substitutionstherapie). Die Dauer der Anwendung ist bei guter Verträglichkeit nicht begrenzt.

Allgemeine Hinweise zur Anwendung

- Nach langjähriger Behandlung mit Arzneimitteln, die Levodopa enthalten, kann ein plötzliches Absetzen oder sehr rasche Dosisreduzierung von Levodopa/Carbidopa zu einem malignen Levodopa-Entzugssyndrom (malignes neuroleptisches Syndrom mit Hyperpyrexie, Muskelrigidität, psychischen Auffälligkeiten und einem Anstieg der Serumkreatinin-Phosphokinase) oder einer akinetischen Krise führen. Beide Zustände sind lebensbedrohlich. Aus therapeutischen Gründen indizierte Levodopa-Pausen dürfen daher nur in der Klinik durchgeführt werden, v. a. wenn der Patient Neuroleptika erhält.

Nebenwirkungen von LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 während und unabhängig einer Schwangerschaftt

Auch während der Schwangerschaft kann LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 folgende Nebenwirkungen haben. Es gibt bei der Anwendung von LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 während der Schwangerschaft besondere Vorsichtsmaßnahmen zu berücksichtigen, um das Risiko für Nebenwirkungen für Sie und Ihr Kind zu verringern. Wir von Ouiiou informieren Sie umfassend über die Vorsichtsmaßnahmen bei der Einnahme von LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 während der Schwangerschaft.

Allgemeine Angaben zu unerwünschten Wirkungen

Die unter der Behandlung mit dem Kombinationsarzneimittel häufig beobachteten Nebenwirkungen sind auf die zentralen neuropharmakologischen Wirkungen des Dopamin zurückzuführen. Diese Reaktionen können in der Regel durch Dosisreduktion verringert werden. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Dyskinesien (choreoforme, dystone und andere unwillkürliche Bewegungen) und Übelkeit. Muskelzucken und Blepharospasmus können frühzeitig eine zu hohe Dosis anzeigen.

Pathologische Spielsucht, Libidosteigerung, Hypersexualität, zwanghaftes Geld ausgeben oder Einkaufen, Essattacken und Esszwang können bei Patienten auftreten, die mit Dopaminagonisten oder anderen dopaminergen Substanzen, die Levodopa enthalten, einschließlich diesem Arzneimittel, behandelt werden.

Häufige unerwünschte Wirkungen (als 1% und als 10%)

- on-off-Phänomene (Wechsel von Beweglich- und Unbeweglichkeit), Schwindel, Parästhesien (z.B. Kribbeln und Einschlafen der Glieder), Schläfrigkeit (einschließlich sehr selten auftretender übermäßiger Tagesmüdigkeit und Schlafattacken), unwillkürlich ablaufende Bewegungen und Bewegungsmuster (Dyskinesien), z.B. Muskelzucken und Lidkrampf (choreoathetotische und dystone Hyperkinesen)
- Atemnot
- Übelkeit, Durchfall, Erbrechen
- Anorexie
- orthostatische Regulationsstörungen (Blutdruckabfall beim Wechsel der Körperlage) einschließlich hypotensiver Episoden
- Brustschmerzen
- Konfusion, depressive Verstimmungen u.U. mit Suizidtendenzen, Alpträume, Halluzinationen, innerliche Unruhe, Ängstlichkeit, Schlafstörungen

Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (als 0,1% und als 1%)

- Herzklopfen
- Synkope
- Agitiertheit
- Urtikaria

Seltene unerwünschte Wirkungen (als 0,01% und als 0,1%)

- kardiale Arrhythmien
- Agranulozytose, Leukopenie, hämolytische und nicht-hämolytische Anämie, Thrombozytopenie
- Krampfanfälle (Konvulsionen, der kausale Zusammenhang mit dem Kombinationsarzneimittel ist nicht gesichert), malignes neuroleptisches Syndrom
- Demenz, psychotische Zustandsbilder wie Wahnideen und paranoide Gedankenbildung
- Hypertonie, Phlebitis
- dunkler Speichel, Entwicklung eines Duodenal-Ulcus, abdominale Blutungen
- Alopezie, Angioödem, dunkler Schweiß, Henoch-Schönlein-Purpura, Pruritus, Erröten
- dunkler Urin.

Unerwünschte Wirkungen ohne Angabe der Häufigkeit

- malignes Melanom
- Gewichtszunahme, Gewichtsverlust
- Angst, Zähneknirschen, Orientierungsstörungen, Euphorie, Schlaflosigkeit
- Aktivierung eines latenten Horner-Syndroms, Ataxie, bitterer Geschmack, verminderte geistige Leistungsfähigkeit; Bewegungs- und extrapyramidal-motorische Störungen, Ohnmachtsgefühl, Kopfschmerz, verstärkter Tremor der Hände, Taubheitsgefühl, angeregte Stimmung
- Blepharospasmus, Verschwommensehen, Pupillenerweiterung, Diplopie, Blickkrämpfe (okulogyre Krisen)
- Flushing, Hitzegefühl
- unregelmäßige Atmung, Heiserkeit
- Zungenbrennen, Verstopfung, Mundtrockenheit, Dyspepsie, Dysphagie, Bauchschmerzen, Flatulenz, Schluckauf, Speichelfluss
- vermehrtes Schwitzen
- Muskelkrämpfe, Muskelzucken, Trismus
- Harninkontinenz, Harnretention
- Priapismus
- Asthenie, Ödeme, Abgeschlagenheit, Gangstörungen, Mattigkeit, Schwäche
- Fallneigung
- Dopamin-Dysregulationssyndrom

Sie sind unsicher, ob Sie LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 während der Schwangerschaft einnehmen können? Finden Sie mit uns heraus, ob LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 während der Schwangerschaft sicher ist für Sie und Ihr Kind.

  • Informieren Sie sich umfassend zu Risiken und Sicherheiten von LEVODOPA/C-NEURAX 100/25 während Ihrer Schwangerschaft.
  • Treffen Sie Ihre Entscheidungen mit Hilfe von vertrauenswürdigen Informationen zu LEVODOPA/C-NEURAX 100/25.
  • Teilen Sie den schriftlichen Bericht zu Ihrer persönlichen Beratung mit Ihrem behandelnden Arzt.


3 Schritte - So einfach ist das

Von Zuhause - Kein Arztbesuch - Kein Aufwand

Jetzt Beratung buchen      ab 49 Euro 

 
So-funktionierts_ouiiou.png

Fragen? Wir beraten Sie gerne!

  • Schildern Sie im Gespräch Ihre persönliche Situation.
  • Erfahren Sie, ob Ihre Medikamente sicher sind.
  • Empfehlungen zu besser geeigneten Arzneimitteln.