AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA während der Schwangerschaft

Sie sind schwanger und fragen sich nun, ob Sie AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA während Ihrer Schwangerschaft bedenkenlos einnehmen können? Konkret stellt sich die Frage, welche Auswirkung die Einnahme von AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA auf Ihr ungeborenes Kind und Sie haben kann während der Schwangerschaft.

Die Einnahme von AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA sollte besonders in der Schwangerschaft nur nach einer auf Ihre persönliche Situation bezogene Nutzen-Risiko Bewertung erfolgen. Wir von Ouiiou informieren Sie umfassend zu Risiken und Sicherheiten bei der Einnahme von AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA während der Schwangerschaft. Unsere Beratung berücksichtig eine Vielzahl von Aspekten, die für die Sicherheit Ihrer Arzneimitteltherapie wichtig sind, wie beispielsweise Ihre persönliche gesundheitlichen Vorgeschichte (Anamnese); eine gründliche Durchsicht aller Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel um etwaige falsche Dosierungen, Wechselwirkungen und Nebenwirkungen aufdecken zu können; eine auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft basierende Beurteilung der Verträglichkeit Ihrer Arzneimittel mit Ihrer Schwangerschaft. Ziel ist es, Ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit Ihrer Medikation zu geben.

AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA ist ein Arzneimittel, welches Sie in Ihrer Apotheke erhalten. AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA sollte während der Schwangerschaft nur nach Absprache mit Ihrem Arzt eingenommen werden.

Das Arzneimittel kommt zum Einsatz bei:

Das Arzneimittel kann zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden, die durch Azithromycin-empfindliche Erreger verursacht wurden:
- leichte bis mittelschwere ambulant erworbene Pneumonie, insbesondere Pneumonie verursacht durch Mycoplasma pneumoniae, Chlamydophila psittaci (Ornithose) oder Chlamydophila pneumoniae (TWAR)
- akute Exazerbation einer chronischen Bronchitis (adäquat diagnostiziert)
- akute bakterielle Sinusitis (adäquat diagnostiziert)
- Tonsillitis, Pharyngitis und akute Otitis media bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Betalactam-Antibiotika, oder wenn eine solche Behandlung aus anderen Gründen nicht geeignet ist
- Haut- und Weichteilinfektionen, wie Furunkulose, Pyodermie, Impetigo, Erysipel bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Betalactam-Antibiotika, oder wenn eine solche Behandlung aus anderen Gründen nicht geeignet ist
- unkomplizierte Genitalinfektionen durch Chlamydia trachomatis.

Anwendungsbeschränkungen

- Es liegen keine Erfahrungen zur Sicherheit und Wirksamkeit der Langzeitanwendung von Azithromycin bei den oben genannten Anwendungsgebieten vor. Bei schnell rezidivierenden Infektionen sollte eine Behandlung mit einem anderen Antibiotikum in Betracht gezogen werden.
- Azithromycin ist nicht zur Behandlung von schweren Infektionen geeignet, bei denen schnell hohe Blutkonzentrationen des Antibiotikums erreicht werden müssen.
- Azithromycin ist nicht Mittel der ersten Wahl für die Behandlung der durch Streptococcus pyogenes verursachten Pharyngitis und Tonsillitis. Bei dieser Behandlung sowie als Prophylaxe des akuten rheumatischen Fiebers ist Penicillin Behandlung der ersten Wahl.
- Azithromycin ist häufig nicht das Mittel der ersten Wahl für die Behandlung der Sinusitis.
- Azithromycin ist häufig nicht das Mittel der ersten Wahl für die Behandlung der akuten Otitis media.
- Azithromycin ist nicht für die Behandlung von infizierten Brandwunden indiziert.

Hinweise zu den Anwendungsgebieten

Die offiziellen Richtlinien zur sachgerechten Anwendung von Antibiotika sind zu berücksichtigen.

Wirkstoff von AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA

Der Wirkstoff von AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA ist Azithromycin und kann möglicherweise negative Auswirkungen auf Sie und Ihr ungeborenes Kind während der Schwangerschaft haben. Die Einnahme von AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA erfolgt in Form von Filmtabletten .

Folgende weitere Stoffe sind in AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA enthalten, die während der Schwangerschaft auf Ihren Organismus wirken:

Azithromycin-2-Wasser, Azithromycin, Lactose-1-Wasser, Lactose, Cellulose, mikrokristalline, Maisstärke, Carboxymethylstärke, Natrium Typ A, Siliciumdioxid, hochdisperses, Magnesium stearat (pflanzlich), Natriumdodecylsulfat, Hypromellose, Macrogol 4000, Titandioxid

Welche Informationen zur Anwendung von AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA während der Schwangerschaft sind vertrauenswürdig?

Die öffentlich zugänglichen Informationen zu Risiken und Sicherheit von AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA während der Schwangerschaft und Stillzeit werden vom Hersteller des Arzneimittels in der Packungsbeilage präsentiert. Da der Hersteller von AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA an verschiedene rechtliche Vorgaben gebunden ist, sind die Angaben in der Packungsbeilage häufig schwierig zu verstehen, besorgniserregend und basieren nicht immer auf dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand. Der Kenntnisstand zur Anwendung von Arzneimitteln während der Schwangerschaft und Stillzeit wächst ständig, da regelmäßig neue wissenschaftliche Studien veröffentlicht werden. Da die Informationen in der Packungsbeilage nicht ständig angepasst werden, kann es daher auch vorkommen, dass wichtige Information zu besonderen Risiken während der Schwangerschaft und Stillzeit noch nicht in der Packungsbeilage erwähnt werden, obwohl die Wissenschaft diese Risiken schon kennt. Unsere Beratung beruht ausschließlich auf den aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen und stimmt daher häufig nicht mit den Informationen überein, die Sie in der Packungsbeilage finden.

Hier können Sie lesen was der Hersteller von AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA zur Anwendung in der Schwangerschaft sagt:

Schwangerschaft

Es liegen keine hinreichenden Daten für die Verwendung von Azithromycin bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien zur Reproduktionstoxizität haben gezeigt, dass Azithromycin über die Plazenta den Fetus erreicht, jedoch wurden keine teratogenen Effekte beobachtet.
Schwangeren darf Azithromycin nur bei eindeutiger Indikationsstellung gegeben werden, da eine abschließende Beurteilung der Sicherheit dieser Therapie zurzeit noch nicht möglich ist.

Stillzeit

Azithromycin geht in die Muttermilch über. Da nicht untersucht ist, ob Azithromycin schädliche Auswirkungen auf den gestillten Säugling hat, soll das Arzneimittel in der Stillzeit nicht angewendet werden. Unter anderem kann es beim gestillten Säugling zu einer Sensibilisierung sowie zu einer Irritation der Darmflora und einer Sprosspilzbesiedlung kommen. Es wird empfohlen, während der Behandlung und zwei Tage nach Abschluss der Behandlung die Milch abzupumpen und zu verwerfen. Danach kann das Stillen wieder aufgenommen werden.

Dosierung von AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA während der Schwangerschaft

Welche Dosierung von AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA während Ihrer Schwangerschaft geeignet ist, sollten Sie immer in jedem Fall mit Ihrem Arzt abklären. Grundsätzlich gelten die Dosierungsempfehlung von AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA unabhängig von einer Schwangerschaft. Für zahlreiche Medikamente haben wissenschaftliche Studien jedoch gezeigt, dass während der Schwangerschaft eine Dosisanpassung sinnvoll sein kann. Wenn dies in Ihrem Fall notwendig sein sollte, informieren wir Sie im Zuge unserer Beratung darüber.

Allgemeine Hinweise zur Dosierung

Azithromycin unterscheidet sich durch seine hohe Gewebeaffinität von anderen Antibiotika. Die Gewebekonzentrationen übersteigen die Serumspiegel bis zum 50-fachen und die Halbwertszeiten im Gewebe rangieren zwischen 2 und 4 Tagen. Aus diesen Gründen besteht ein Unterschied im Dosierungsschema von Azithromycin gegenüber anderen antimikrobiellen Substanzen.

Dosierung

1. Erwachsene:

Bei unkomplizierten Genitalinfektionen durch Chlamydia trachomatis beträgt die Dosis 1000 mg Azithromycin (gegeben als orale Einzeldosis).

Bei allen anderen Indikationen beträgt die Gesamtdosis 1500 mg Azithromycin, gegeben als 500 mg Tagesdosis an 3 aufeinander folgenden Tagen. Alternativ kann die gleiche Gesamtdosis (1500 mg) auch über einen Zeitraum von fünf Tagen verabreicht werden, wobei 500 mg am ersten Tag und vom zweiten bis fünften Tag jeweils 250 mg eingenommen werden.

2. Kinder und Jugendliche:

Das Arzneimittel sollte nur Kindern mit einem Körpergewicht von über 45 kg gegeben werden, wobei die normale Erwachsenendosis angewendet werden sollte.
Für Kinder unter 45 kg stehen andere Darreichungsformen von Azithromycin, z.B. Suspensionen, zur Verfügung.

3. Ältere Patienten:

Bei älteren Menschen können die Angaben zur Dosierung bei Erwachsenen angewendet werden.

4. Besondere Patientengruppen:

4.1. Patienten mit Niereninsuffizienz:
- Bei niereninsuffizienten Patienten mit einer glomerulären Filtrationsrate < 10 ml/min sollte man vorsichtig beim Einsatz von Azithromycin sein, da eine Erhöhung der Azithromycin-Konzentrationen um 33 % beobachtet wurde.
- Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Einschränkung der Nierenfunktion (GFR 10-80 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich.

4.2. Patienten mit Leberinsuffizienz:
- Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Einschränkung der Leberfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Art und Dauer der Anwendung

- Das Arzneimittel wird unzerkaut mit Flüssigkeit als tägliche Einzeldosis geschluckt.
- Die Filmtabletten können zu den Mahlzeiten eingenommen werden.
- Bei der Behandlung von Pneumonien ist die Wirksamkeit von Azithromycin bei Anwendung des 5-Tage-Therapieschemas ausreichend belegt.
- In den meisten Fällen erscheint auch die Anwendung des 3-Tage- Therapieschemas ausreichend.

Nebenwirkungen von AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA während und unabhängig einer Schwangerschaftt

Auch während der Schwangerschaft kann AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA folgende Nebenwirkungen haben. Es gibt bei der Anwendung von AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA während der Schwangerschaft besondere Vorsichtsmaßnahmen zu berücksichtigen, um das Risiko für Nebenwirkungen für Sie und Ihr Kind zu verringern. Wir von Ouiiou informieren Sie umfassend über die Vorsichtsmaßnahmen bei der Einnahme von AZITHROMYCIN 250 1A PHARMA während der Schwangerschaft.

Bei den nachfolgenden Angaben handelt es sich um eine Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers.

Unerwünschte Wirkungen - (Art und Schweregrad)

- Da Patienten in klinischen Studien zur Prophylaxe von Mycobacterium-avium-Infektionen mehrere Begleitmedikationen erhielten und eine Reihe von Begleiterkrankungen bei diesen Patienten auftrat, war es oft schwierig, einen Zusammenhang zwischen der Studienmedikation und den Nebenwirkungen herzustellen. Insgesamt war die Art der Nebenwirkungen, die bei Patienten mit HIV in fortgeschrittenem Stadium auftraten, bei einem wöchentlichen Dosierungsschema mit Azithromycin über ca. 1 Jahr vergleichbar mit den Nebenwirkungen, die von kürzeren Azithromycin-Therapien bekannt sind, jedoch deutlich häufiger und schwerwiegender als bei niedrigeren Einzeldosen.
- In klinischen Studien an Kindern und Jugendlichen stellte sich das Sicherheitsprofil der okulären Anwendung ähnlich wie bei Erwachsenen dar, und es wurden keine neuen Nebenwirkungen festgestellt.

Sehr häufige unerwünschte Wirkungen (> 1/10)

- oral:
-- Diarrhoe
-- Nebenwirkungen, die sich möglicherweise oder sehr wahrscheinlich aus der Prophylaxe oder Behandlung einer Mycobacterium avium-Infektion ergeben:
--- Diarrhoe, Abdominalschmerz, Übelkeit, Flatulenz, abdominale Beschwerden, weicher Stuhl
- parenteral:
-- Diarrhoe
- okulär:
-- Augenbeschwerden (Jucken, Brennen, Stechen) nach Einbringen der Tropfen.

Häufige unerwünschte Wirkungen (> 1/100)

- oral:
-- Kopfschmerzen
-- Erbrechen, Bauchschmerzen, Übelkeit
-- verminderte Lymphozytenzahl, erhöhte Anzahl an Eosinophilen, verminderter Hydrogencarbonatspiegel im Blut, erhöhte Anzahl an Basophilen, Monozyten und Neutrophilen
-- Nebenwirkungen, die sich möglicherweise oder sehr wahrscheinlich aus der Prophylaxe oder Behandlung einer Mycobacterium avium-Infektion ergeben:
--- Anorexie
--- Schwindelgefühl, Kopfschmerz, Parästhesie, Geschmacksstörung
--- Sehverschlechterung
--- Taubheit
--- Hautausschlag, Pruritus
--- Arthralgie
--- Ermüdung
- parenteral:
-- Kopfschmerzen
-- Erbrechen, Abdominalschmerz, Übelkeit
-- Lymphozytenzahl erniedrigt, Eosinophilenzahl erhöht, Bicarbonat im Blut erniedrigt, erhöhte Anzahl basophiler Granulozyten, Monozyten, und neutrophiler Granulozyten
- okulär:
-- Schleiersehen, klebriges Gefühl im Auge, Fremdkörpergefühl im Auge nach Einbringen der Tropfen

Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (> 1/1000)

- oral:
-- Candidose, vaginale Infektion, Pneumonie, Pilzinfektion, bakterielle Infektion, Pharyngitis, Gastroenteritis, Atemwegserkrankung, Rhinitis, orale Candidose
-- Leukopenie, Neutropenie, Eosinophilie
-- Angioödem, Überempfindlichkeitsreaktion
-- Anorexie
-- Nervosität, Schlaflosigkeit
-- Schwindel, Somnolenz, Geschmacksstörungen, Parästhesie
-- Sehstörungen
-- Ohrerkrankungen, Vertigo
-- Palpitationen
-- Hitzewallungen
-- Dyspnoe, Epistaxis
-- Obstipation, Blähungen, Dyspepsie, Gastritis, Dysphagie, aufgetriebener Bauch, Mundtrockenheit, Aufstoßen, Ulzerationen der Mundschleimhaut, übermäßige Speichelsekretion, weiche Stühle
-- Hautausschlag, Juckreiz, Urtikaria, Dermatitis, trockene Haut, übermäßige Schweißabsonderung
-- Osteoarthritis, Myalgie, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen
-- Dysurie, Nierenschmerzen
-- Metrorrhagie, Hodenerkrankung
-- Ödeme, Asthenie, Unwohlsein, Müdigkeit, Gesichtsödeme, Brustschmerzen, Fieber, Schmerzen, periphere Ödeme
-- erhöhte Blutwerte von Aspartat-Aminotransferase, Alanin-Aminotransferase, Bilirubin, Harnstoff und Kreatinin, abnormer Kaliumwert im Blut, erhöhte Blutwerte von alkalischer Phosphatase, Chlorid, Glucose, erhöhte Thrombozytenzahl, verminderter Hämatokrit, erhöhter Hydrogencarbonatspiegel; abnormer Natriumwert
-- Komplikationen nach dem Eingriff
- parenteral:
-- Candidose, Vaginalinfektion, Pneumonie, Pilzinfektion, bakterielle Infektion, Pharyngitis, Gastroenteritis, Atemerkrankung, Rhinitis, orale Candidose
-- Leukopenie, Neutropenie, Eosinophilie
-- Angioödem, Überempfindlichkeitsreaktion
-- Anorexie
-- Nervosität, Schlaflosigkeit
-- Schwindel, Somnolenz, Geschmacksstörung, Parästhesie
-- Sehstörungen
-- Erkrankungen des Ohrs, Vertigo
-- Palpitationen
-- Hitzewallungen
-- Dyspnoe, Epistaxis
-- Verstopfung, Flatulenz, Dyspepsie, Gastritis, Dysphagie, Bauch aufgetrieben, Mundtrockenheit, Aufstoßen, Mundulzeration, Hypersalivation, lockerer Stuhlgang
-- Ausschlag, Pruritus, Urtikaria, Dermatitis, trockene Haut, Hyperhidrosis
-- Osteoarthritis, Myalgie, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen
-- Dysurie, Nierenschmerz
-- Metrorrhagie, Hodenerkrankung
-- Ödem, Asthenie, Unwohlsein, Ermüdung, Gesichtsödem, Brustkorbschmerz, Fieber, Schmerz, peripheres Ödem
-- Aspartat-Aminotransferase, Alanin-Aminotransferase, Bilirubin, Harnstoff und Kreatinin im Blut erhöht, Kalium im Blut anomal, alkalische Phosphatase, Chlorid und Glucose im Blut erhöht, Thrombozytenzahl erhöht, Hämatokrit erniedrigt, Bicarbonat erhöht, Natrium anomal
-- Komplikationen nach dem Eingriff
- okulär:
-- Angioödem (nach Marktzulassung), Überempfindlichkeit
-- nach Marktzulassung: Konjunktivitis, allergische Konjunktivitis, Keratitis, Augenlidekzem, Augenlidödem, Augenallergie
-- konjunktivale Hyperämie, verstärkter Tränenfluss nach Einbringen der Tropfen, Augenliderythem

Seltene unerwünschte Wirkungen (> 1/10000)

- oral:
-- Agitation, Depersonalisation
-- Leberfunktionsstörungen, Gelbsucht, Cholestase
-- Photosensitivität, akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), Arzneimittelausschlag mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom; Nebenwirkungshäufigkeit abgeschätzt mittels "Dreierregel")
-- Nebenwirkungen, die sich möglicherweise oder sehr wahrscheinlich aus der Prophylaxe oder Behandlung einer Mycobacterium avium-Infektion ergeben:
--- Hypästhesie
--- Hörstörung, Tinnitus
--- Palpitationen
--- Hepatitis
--- Stevens-Johnson-Syndrom, Lichtempfindlichkeitsreaktion
--- Asthenie, Unwohlsein
- parenteral:
-- Agitiertheit
-- Anomale Leberfunktion, Ikterus, Cholestase
-- Photosensitivität, akut generalisierendes pustulöses Exanthem (AGEP)

Sehr seltene unerwünschte Wirkungen (< 1/10000)

- parenteral:
-- Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom)

Unerwünschte Wirkungen,ohne Angabe der Häufigkeit

- oral:
-- pseudomembranöse Colitis
-- Thrombozytopenie, hämolytische Anämie
-- schwere (z. T. lebensbedrohliche) anaphylaktische Reaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock)
-- Aggression, Angst, Delirium, Halluzination
-- Synkopen, Krampfanfälle, Hypästhesie, psychomotorische Hyperaktivität, Geruchs-/Geschmacksverlust, Parosmie, Myasthenia gravis
-- Beeinträchtigung des Hörvermögens einschl. Taubheit und/oder Tinnitus
-- Torsade de pointes, Arrhythmien einschließlich ventrikulärer Tachykardien, verlängertes QT-Intervall im Elektrokardiogramm
-- Hypotonie
-- Verfärbung der Zunge, Pankreatitis
-- Leberversagen (das in seltenen Fällen zum Tode führte), fulminante Hepatitis, Lebernekrose
-- Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme
-- Arthralgie
-- interstitielle Nephritis, akutes Nierenversagen
- parenteral:
-- pseudomembranöse Colitis
-- Thrombozytopenie, hämolytische Anämie
-- Schwere (in manchen Fällen lebensbedrohliche) anaphylaktische Reaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock)
-- Aggression, Angst, Delirium, Halluzination
-- Synkope, Konvulsion, Hypoästhesie, psychomotorische Hyperaktivität, Anosmie/Ageusie, Parosmie, Myasthenia gravis
-- Hörstörungen, einschließlich Taubheit und/oder Tinnitus
-- Torsade de pointes, Arrhythmie, einschließlich ventrikulärer Tachykardie, QT-Intervall-Verlängerung im EKG
-- Hypotonie
-- Pankreatitis, Zungenverfärbung
-- Leberversagen (selten mit Todesfolge), Hepatitis, Lebernekrose
-- Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme
-- Arthralgie
-- interstitielle Nephritis, akutes Nierenversagen
- okulär:
-- Toxische Epidermale Nekrolyse (TEN), Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), exfoliative Dermatitis, akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP): durch Extrapolation von Daten aus der systemischen Anwendung

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